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vorgerichtliches Verfahren
 
gerichtliches Mahnverfahren
 
Widerspruch und Einspruch
 
Zwangsvollstreckung
 
Zahlung und Abrechnung
 
Einstellung und Überwachung
 
Gebührentabelle
 
 
 
 
 
vorgerichtliches Verfahren
 

Im vorgerichtlichen Mahnverfahren fordern wir die Schuldner auf, die geltend gemachte Forderung binnen einer Frist von zehn Tagen zu begleichen oder sich in irgend einer Form zu äußern. Beide Parteien haben in dieser Zeit die Möglichkeit, das Verfahren (relativ) kostengünstig zu erledigen.

Gehen Einwendungen des Schuldners ein, unterrichten wir unseren Auftraggeber und geben gegebenenfalls seine Antwort unter Nennung einer Nachfrist an den Schuldner weiter. Sind die Gegensätze zu groß, werden wir unserem Auftraggeber bereits mit der Nachricht über die Einwendungen des Schuldners die für die weitere Verfolgung sinnvollen Wege aufzeigen.

Wir nutzen diese Zeit auch, evtl. fehlende Angaben zur Person oder Firma des Schuldners zu ermitteln und lassen prüfen, ob ein Eintrag im Schuldnerverzeichnis des zuständigen Amtsgerichts besteht.

 
gerichtliches Mahnverfahren
 

Leistet der Schuldner bis zu dem von uns genannten Termin keine Zahlung und äußert sich nicht zu dem Anspruch leiten wir das gerichtliche Mahnverfahren ein, sofern dies nach den im vorgerichtlichen Verfahren getroffenen Feststellungen angebracht ist.

Das gerichtliche Mahnverfahren ist in der Zivilprozessordnung (ZPO) in den Paragrafen 688 bis 703d geregelt und soll dem Gläubiger helfen, verhältnismäßig rasch zu seinem Geld oder zumindest zu einem Vollstreckungstitel zu kommen. Es besteht im Wesentlichen aus den Anträgen auf Erlass des Mahnbescheides und auf Erlass des Vollstreckungsbescheides.

 
Widerspruch und Einspruch
 

Legt der Schuldner (der Antragsgegner) gegen den Mahnbescheid Widerspruch ein, so erhält unser Auftraggeber hierüber Nachricht mit der Bitte zu erklären, ob der Rechtsstreit durchgeführt werden soll.

Bei Streitigkeiten unter 5000 € und in Mietsachen ist das Amtsgericht zuständig, vor dem Sie sich auch selbst vertreten könnten. Ist der Streitwert höher, Mietsachen ausgenommen, ist das Landgericht, evtl. die Kammer für Handelssachen zuständig. Vor den Landgerichten besteht grundsätzlicher Anwaltszwang.

Im Falle des Einspruches gegen den Vollstreckungsbescheid, wird das Mahnverfahren von Amts wegen in das streitige Verfahren übergeleitet. Auch hier erhalten Sie von uns entsprechende Nachricht und müssen sich sofort entscheiden, ob der Rechtsstreit fortgesetzt oder die Klage zurückgenommen werden soll.

 
Zwangsvollstreckung
 
Hat der Schuldner gegen den Mahnbescheid keinen Widerspruch und den Vollstreckungsbescheid keinen Einspruch erhoben und auch keine Zahlung geleistet, ist die Zwangsvollstreckung einzuleiten. Die erforderlichen Anträge werden von hier aus gestellt.

In den Bereich der Zwangsvollstreckung gehören für uns:

a) die Pfändung in das bewegliche Vermögen (Fahrnispfändung), damit verbunden ist auch der Auftrag an den Gerichtsvollzieher, Forderungen des Schuldners zu ermitteln;

b) die Pfändung von Forderungen und forderungsähnlichen Rechten, wie Lohn, Gehalt, Renten, Arbeitslosengeld, Werklohnforderungen eines Selbstständigen, Mieten, etc.;

c) das Verfahren zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zur Vermögensoffenbarung;

d) die Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen (Grundstückszwangsversteigerung und -zwangsverwaltung);

e) Insolvenzverfahren (Konkurs, Vergleich, Gesamtvollstreckung).

 
Zahlung und Abrechnung
 

Sobald der Schuldner Gesamtzahlung geleistet hat, rechnen wir mit unserem Auftraggeber in der Form ab, dass diesem Hauptsumme, Mahnkosten und Zinsen ausbezahlt werden. Einbehalten werden die Hebegebühr (= 1% der Forderung) sowie die Mehrwertsteuer auf die hier angefallenen Gebühren, sofern unser Auftraggeber zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

Reicht eine Zahlung zur vollständigen Tilgung nicht aus, so werden zunächst die Kosten, dann die Zinsen und zuletzt die Hauptsumme abgegolten, so wie dies auch im 367 BGB festgelegt ist. Der über unsere Kosten hinaus gehende Betrag wird unserem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.

 
Einstellung und Überwachung
 

Das erfolglose Ende eines Verfahrens ist trotz größter Sorgfalt nicht auszuschließen, so dass die Bearbeitung ganz oder einstweilen einzustellen ist. Über dieses Ergebnis berichten wir unserem Auftraggeber und schließen, nach Eingang der Kosten, unsere Akte.

Einige Umstände können auch dazu führen, dass die Vollstreckung vorübergehend einzustellen ist. Wir berichten dann unserem Auftraggeber und nehmen, nach Eingang der Kosten, die Akte in Überwachung.

Überwachung heißt, die Akte bleibt in unserem aktuellen Datenbestand. Die Ergebnisse dieser Akte und die Erkenntnisse aus möglichen Neuaufträgen gegen den gleichen Schuldner werden verglichen. Ergeben sich keine Erfolg versprechenden Vollstreckungsmöglichkeiten, erfolgt die Wiederaufnahme der aktiven Betreibung frühestens drei Jahre nach dem Tag, an dem der Schuldner die eidesstattliche Versicherung zur Vermögensoffenbarung abgegeben hat und nach Abstimmung mit unserem Auftraggeber. Für die Überwachung fallen keine zusätzlichen Kosten an.

 
Gebührentabelle
 
Wert bis 3/10 5/10 7.5/10 10/10 Gerichtskosten
Mahnbescheid
300.00 € 10.00 € 12.50 € 18.75 € 25.00 € 12.50 €
600.00 € 13.50 € 22.50 € 33.75 € 45.00 € 17.50 €
900.00 € 19.50 € 32.50 € 48.75 € 65.00 € 22.50 €
1200.00 € 25.50 € 42.50 € 63.75 € 85.00 € 27.50 €
1500.00 € 31.50 € 52.50 € 78.75 € 105.00 € 32.50 €
2000.00 € 39.90 € 66.50 € 99.75 € 133.00 € 36.50 €
2500.00 € 48.30 € 80.50 € 120.75 € 161.00 € 40.50 €
3000.00 € 56.70 € 94.50 € 141.75 € 189.00 € 44.50 €
3500.00 € 65.10 € 108.50 € 162.75 € 217.00 € 48.50 €
4000.00 € 73.50 € 122.50 € 183.75 € 245.00 € 52.50 €
4500.00 € 81.90 € 136.50 € 204.75 € 273.00 € 56.50 €
5000.00 € 90.30 € 150.50 € 225.75 € 301.00 € 60.50 €

zuzüglich Auslagenpauschale, 15% aus der angefallenen Gebühr, höchstens 20.00 € sowie MwSt. auf Gebühren und Auslagen. Bei höheren Streitwerten geben wir gerne Auskunft. Aufgeführt sind nur die von uns in der Bundesrepublik durchzuführenden Maßnahmen.

 

Berechnungsbeispiel für ein Verfahren mit Wert unter 300,00 EUR:


Für den Mahn-und Vollstreckungsbescheid
 
10/10 Gebühr für den Mahnbescheid 25.00 €
5/10 Gebühr für den Vollstreckungsbescheid 12.50 €
15 % Auslagen aus den Gebühren 5.70 €
16 % Mwst. aus Gebühren und Auslagen 6.91 €
Gerichtskosten für den Mahnbescheid 12.50 €
Zwischensumme 62.61 €






 


Für eine Maßnahme aus dem Kapitel Zwangsvollstreckung:
 

3/10 Gebühr 10.00 €
15 % Auslagen 1.50 €
16 % Mwst. 1.84 €
Zwischensumme 13.34 €

 



zuzüglich Gerichts- und/oder Gerichtsvollzieherkosten für die ausgewählte
Maßnahme.

 
 
 
 

 

 

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Last update: 08.11.2006